Werden P-, I- und D-Regler parallel zusammengeschaltet, ergibt die Kombination einen PID-Regler. Er verbindet die Vorteile des PD-Reglers (sehr schnelles Reagieren) mit den Vorteilen des I-Reglers (keine bleibende Regelabweichung). Die Übertragungsfunktion des PID-Reglers ist also die Addition der Sprungantwort aller drei Anteile.
Beschreibung des Verlaufs der Sprungantwort eines PID-Reglers:
Durch den D-Anteil wird die Stellgröße kurzzeitig sprunghaft verändert, vermindert sich dann auf den Wert des P-Reglers, um schließlich durch den I-Anteil gleichmäßig weiter anzusteigen. Die Einstellung des PID-Reglers, der immerhin die teuerste Lösung darstellt, ist in manchen Fällen nicht ganz einfach. Dennoch ist der PID-Regler die beste Alternative, da er alle Möglichkeiten bieten.
In welchen Fällen ist ein PID-Regler zwingend notwendig?
Insbesondere bei sehr trägen Regelstrecken, bei denen die Istwertangleichung nur sehr schleppend erfolgt, oder Regelstrecken mit einer Todzeit, ist der Einsatz eines PID-Reglers erforderlich.