Solche Regler besitzen einen differenzierend wirkenden Einfluss. Man nennt sie auch Regler mit Vorhalt.
Durch den D-Anteil soll die Wirkung des Reglers verstärkt werden. Die Geschwindigkeit mit der sich der
Füllstand, und somit auch die Regelabweichung XW, ändert und die Stellgröße y, stehen im gleichen Verhältnis.
Das heißt, die Stellgröße y ist um so größer, je schneller die Regelabweichung XW auftritt.
Beispiel:
Würde man in den Behälter einen Eimer Wasser hinzufügen, müsste der Regler das
Zulaufventil schließen, damit der Sollwert wieder erreicht wird. Wie weit sich das Ventil
tatsächlich schließt, hängt davon ab, wie schnell der Eimer entleert wird.
Zeitverhalten D-Regler
Beim D-Regler betrachtet man neben der Sprungantwort auch die Anstiegsantwort. Wenn die zeitliche
Änderung der Regelabweichung konstant ist, dann bewirkt der D-Regler eine konstante Verstellung
des Stellgliedes.
Sprungantwort
Anstiegsantwort
Merke: In der Praxis gibt es keinen reinen P-Regler, zumal sie das Ventil immer nur ruckartig verstellen und somit eine Regelabweichung nicht beseitigen können.